Otaku Klischees

Otaku in Otaku Klischees

Langsam wird es mal Zeit, das Blog mehr dafür zu missbrauchen, wofür es eigentlich mal gedacht war. Es gibt fast gegen alles und jeden böswillige und meist hartnäckige Klichees. Einige davon mögen oft sogar wahr sein, oder jedenfalls einen wahren Kern beinhalten. Heute soll es nun also um Otaku Klichees gehen. Ich selbst bin ein Otaku und kenne auch einige andere, deswegen wage ich es mich einfach über diese Klichees urteilen zu dürfen.

“Otakus sind entweder extrem fett, oder tragen ne Brille”
Passend zu diesem Klichee ist auch gleich mein Startbild. Ja, so oder so ähnlich stellen sich viele den typischen Otaku vor. Also ich muss zugeben, dass ich selbst, genau wie Satiro und viele weitere Otakus, die ich so kenne, schon übergewicht haben. Dies dürfte wohl daran liegen, dass Otakus viel Zeit vor dem PC und dem Fernseher verbringen, anstatt sich zu bewegen. Otakus haben eben eher seltener Hobbys, die mit Sport oder ähnlichem zu tun haben. Auch ich verbinde einen Otaku fast immer mit übergewicht. Von daher ist dieses Klichee aus meiner Sicht her recht zutreffend, auch wenn natürlich längst nicht jeder Otaku übergewicht hat. Melonpan wäre hier ein gutes Beispiel und auch auf Cons habe ich schon sehr sportliche Otakus getroffen, die dann auch meist Cosplay gemacht haben. Ein Vertreter der bebrillten Fraktion ist mir jedoch noch nie begegnet. Dies entspricht wohl auch eher dem Bild eines Nerds, welche aber auch viele mit Otakus verbinden.

“Otakus sind unordentlich”
Otaku-thumb in Otaku Klischees
Bei einer “Otaku Höhle” stellen sich viele ein komplett zugemüllten Zimmer vor, doch dies entspricht nur in seltenen Fällen der Wahrheit. Klar, ein Otaku hat meist mehr an Zeug in seinem Zimmer stehen als andere, doch will gerade ein Otaku, dass auch alles seinen Platz hat und gut aussieht. Warum sollte man 100 € für eine Figur ausgeben, nur um diese dann im Müll des eigenen Zimmers versinken zu lassen? Otakus wollen, dass ihre ganzen Fanartikel auch gut zur Geltung kommen. Von daher wird ein Otaku Zimmer zwar meist voll sein, aber eher selten zugemüllt.

Auch ich räume nicht unbedingt oft mein Zimmer auf, trotzdem sieht es bei mir 100 mal ordentlicher als bei meinen Brüdern aus, die natürlich keine Otakus sind. Dieses Klischee ist ganz einfach nicht wahr und selbst wenn, sieht es bei non-Otakus meist sicher genauso, oder sogar noch schlimmer aus.

“Otakus sind alles perverse Lolicons”
Lolicon-2 in Otaku Klischees
Ab wann ist jemand pervers? Ist jemand pervers, wenn er sich ein Dakimakura zulegt, oder wenn er bei Animes auf Pantsu Shots hofft? Ich denke schon, dass man den meisten Otaku eine gewisse Fixierung auf Fanservice nicht absprechen kann, aber mal ehrlich, gegen die heutige Jugend mit ihrer “Porno Kultur” sind Otakus doch schon echte Langweiler. Ich erinnere mich da an die Aktion von Jimm Pantsu auf seiner LAN Party, wo er dann anfängt Nachts Anime zu gucken und sich währenddessen alle anderen Pornos reinziehen. Also mal ehrlich, wer ist dann da wohl eher der Perverse?

Es gibt natülrich auch solche Leute, die sich zum größten Teil Ecchi Animes anschauen, einfach nur weil es eben viel Fanserice gibt. Solche Leute sind dann aber eher seltener Otakus. Ein Otaku hat gar nicht die Zeit dazu, um sich in jeder Season 4-5 Ecchi Animes anzutun. Dafür gibt es meist genug anderes, was viel wichtiger ist. Ich selbst habe auch erst ziemlich wenig Serien mit wirklichem Ecchi Inhalt gesehen. Ich würde fast schon die Behauptung aufstellen, dass ZakuAbumi schon fast mehr, oder jedenfalls gleich viele Serien mit eindeutigem Ecchi Inhalt kosumierte als ich und ich denke mal keiner wird den Meister des schwarzen Blogs nun als perversen bezeichnen wollen.

Mit Loli ist dann wieder so eine Geschmackssache. Ich mag Lolis, das sollte wohl klar sein, doch ich kenne eher mehr Otakus, die nichts mit Lolis am Hut haben, als solche, die es auch mögen. Es gibt Otakus, die Lolicons sind ganz klar, aber sicher in einem Verhältnis 40:60.

Otakus haben ihre Fetische ganz klar, doch übermäßig pervers sind sie eher weniger. Es gibt natürlich Ausnahmefälle, aber auch hier ist oft mehr Show, als wirklich drin steckt (siehe Melonpan). Lolicons gibt es bei Otakus, doch längst nicht jeder ist einer.

“Otakus stehen auf riesen Brüste”
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Immer wieder lustig, diese widersprüchlichen Klichees. Zum einen ist man ein Lolicon und zum anderen steht man auf riesige rumwabbelnde Oppai. Also ich kann euch versichern, dass dieses Klichee nicht mal annähernd stimmt! Alleine meine Exisitenz sollte hierbei Beweis genug sein….
Gerade die Otakus mögen im Durchschnitt eher kleinere Oppai, was jedoch nicht jeden davon sofort zum Lolicon macht. Auf wirklich große Oppai stehen eher die schon angesprochenen Typen, die einfach nur pervers sind, aber mit Otakus wenig gemein haben.

“Otakus haben keine Freunde und Probleme mit sozialen Kontakten”
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Ein Klischee, welches sich leicht entkräften lassen würde, würden einige Leute doch mal die Begriffe überprüfen, die sie benutzen. Jemand der sich verhält wie unser Freund hier aus NHK nennt man einen Hikikomori. Dieser hat zwar oft ähnliche Hobbys wie ein Otaku, verhält sich jedoch merklich anders. Ein Otaku hat ein Hobby, über welches er sich gerne mit anderen Fans austauschen will. Er sucht sich extra viele andere Fans als Freunde, um darüber zu reden. Dies passiert zwar meist über das Internet, aber das machen heute sowieso die meisten so.

Als sozial isoliert kann man Otakus nun wirklich nicht bezeichnen. Klar, sie haben ihre ganz eigenen Ansichten, aber gerade sie halten viel von Vernetzung mit anderen und teilen sich unglaublich gerne mit. Immerhin führen ja nicht wenige von ihnen eigene Internetseiten. Selbst mit Leuten, die ihr Hobby nicht teilen, wissen Otakus sicher oft etwas anzufangen und sei es nur, um dies vom eigenen Hobby zu überzeugen.

“Otakus sind nur auf moe aus”
Moe-1024x640 in Otaku Klischees
Moe ist sowieso immer so ein Begriff. An sich kann man sagen, dass jeder und zwar wirklich jeder, der Anime Charaktere mag, auf moe aus ist. Selbst unser Herr ZakuAbumi, auch wenn er es niemals zugeben würde. Moe ist ein Begriff, der sich nach belieben verformen lässt, ist es doch nur ein Sinnbild, für den eigenen Geschmack, doch meistens wird moe für eine besonders süße Charakterin verwendet, die meist nach vorgegebenen Klischees Handeln und meist auch recht kindisch und einfältig sind. Wobei ich z.B. schon eher wieder völlig Gefühlslose Charaktere eher als moe bezeichnen würde.

Dass Otakus moe mögen, sollte ja klar sein, immerhin prägten sie selbst dieses Wort. Dass es Otakus jedoch um nichts anderes geht, ist völliger Schwachsinn. Otakus sind bei Animes auf um einiges mehr aus als auf moeness. Klar, ab und an gucken sie sich gerne mal eine Serie an, die einfach nur moe ist, weil es einfach gute Laune verbreitet, doch es gibt Dinge, die den Otakus viel wichtiger sind. Doch leider findet kaum jemand 1.000 Animes für sich, mit einer super Story und Tonnenweise Emotionen. Von daher sind moe Serien gern gesehene Filler Serien und dienen oft wunderbar zur Unterhaltung und Entspannung.

Leute, die nur auf moe setzen, sind für mich einfach Fanboys, sicher aber keine Otakus. Diese konsumieren moe nur als eines unter sehr vielen anderen Genres.

Genshiken1 0 in Otaku Klischees
So, ich hoffe mal, dass ich damit endlich mal einige Klischees widerlegen konnte und meine Leser nun etwas mehr über das Wesen eines Otakus erfahren haben.

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25 Responses to Otaku Klischees

  1. FAF sagt:

    Du hast die schwarzen Otakus vergessen.

  2. Kohana sagt:

    Hm… ab wann ist man eigentlich Otaku? Bezeichnet man sich selbst so oder muss man eines dieser Klischees erfüllen, um zum Otakutum zu gehören? Ich persönlich zähle mich eher zu Nerds, aber von der unwissenden Allgemeinheit werden wir eh alle als Freaks abgestempelt.

    Ich erfülle auch einige der hier aufgelisteten Klischees, z. B. habe ich mit Sport nicht so viel zu tun und böse Gothic Lolis gehören zu meinen Hauptfetischen. Meine Figuren, Manga und DVDs stehen allerdings alle ordentlich im Regal.
    Ich denke auch, dass unterscheidet sich von Person zu Person, sicher gibt es auch einige Otakus, bei denen es so aussieht, wie auf dem Bild. So wie es auch Personen gibt, die mehr Klischees erfüllen, wie andere.

    Guter Beitrag, zeit schön die Gegensätze in den Klischees auf.

  3. Nueron sagt:

    Mir gefällt der Text den du geschrieben hast und besonders die Bilder die gut dazu passen gefallen mir. Ich bin ein BrillenOTAKU^^. Mir gefallen die Bereiche ,, Otakus sind unordentlich” , ,,O. haben keine Freunde usw” Weil ich mich dort bestätigt fühle. Auch ich bin ordentlicher als mein Bruder^^ Interesant das du die Klischees auf denen Blog entkräftigst obwohl sie nur einige wenige lesen. Trotzdem finde ich das eine tolle Sache^^
    Mfg Nueron

  4. Miew sagt:

    Wenn du Otaku gegenüber Hikikomori abgrenzt, dann sprichst du dabei von der japanischen Definition vom Wort, ja? In Deutschland bezeichnen sich Animefans ja einfach so gern als Otaku, aber in Japan ist das Wort eher negativ belegt, im Sinne von Geek oder Nerd. Wobei Nerd und Geek oft auch scherzhaft oder selbstironisch verwendet wird, und genauso kann das bei Otaku auch der Fall sein. In Japan sagt man auch Dinge wie “Geschichtsotaku”, was gesellschaftlich natürlich weniger stigmatisiert ist als die ganze Anime Geschichte, während in Deutschland mit Otaku immer speziell ein Animefreak gemeint ist.
    Und nur weil jemand kein Hikikomori ist, heißt das nicht, dass er nicht trotzdem sehr kontaktarm sein kann.

    In gefühlten 90% der Otaku Blogs geht es fast ausschliesslich um Themen wie Moe, Lolicon und Fetische, alles ist voll mit mehr oder weniger Hentaibildchen und man könnte den Eindruck bekommen, bei Anime ginge es grundsätzlich immer nur um weibliche Charaktere. Tatsächlich werden in den ganzen Blogs ja fast ausschliesslich weibliche Charaktere behandelt, es wird abgestimmt über die besten Pantsu, über die moe-igsten Mädchen und so einen Kram. Die ganze Sache ist einfach extrem stark sexualisiert.
    Klar ist in den Medien allgemein vieles stark sexualisiert, aber ob Untertöne zu finden sind, oder ob es sich im Kern, und fast ausschliesslich, um solche Themen dreht, ist denke ich schon ein Unterschied. Bei den Otaku Blogs ist jedenfalls letzteres der Fall, und auf die Betreiber kann man dadurch sicher auch Rückschlüsse ziehn. Wie hoch ist wohl der Singleanteil unter den Otakus? Zu meinem Bild vom Klischeeotaku gehört jedenfalls (inzwischen) auch, dass er “keine abbgekommt” und sich deswegen Hals über Kopf in seine sexuelle Ersatzbefriedigung Anime stürzt.
    Und das nimmt Formen an, die über “normales Pornoschauen”, selbst auf LAN Parties, weit hinaus gehn. Schliesslich hängen sich die nächtlichen Pornogucker von besagter LAN Party auch nicht die Wände voll mit Nacktbildern und bloggen über ihre Lieblings-Pornodarsteller, oder? Der Otaku tut das aber mit seinem Äquivalent zum normalen Porno.

  5. Shino Bakura sagt:

    @ FAF
    “Du hast die schwarzen Otakus vergessen.”
    What?

    @ Kohana
    “Hm… ab wann ist man eigentlich Otaku? Bezeichnet man sich selbst so oder muss man eines dieser Klischees erfüllen, um zum Otakutum zu gehören?”
    Ich habe mich damals selbst zum Otaku erklärt. Meiner Meinung nach muss man sich selbst als einen bezeichnen, um einer zu sein. Verleugned man nämlich sein Hobby, steht man nicht zu 100 % dahinter.

    “Ich denke auch, dass unterscheidet sich von Person zu Person, sicher gibt es auch einige Otakus, bei denen es so aussieht, wie auf dem Bild.”
    Klar, ich kenne sogar einen. ^^’

    @ Nueron
    “Mir gefällt der Text den du geschrieben hast und besonders die Bilder die gut dazu passen gefallen mir.”
    Gute Bilder sind schon die Halbe Miete für einen guten Blogpost.

    “Interesant das du die Klischees auf denen Blog entkräftigst obwohl sie nur einige wenige lesen.”
    Wo sollte ich dies denn sonst tun, wenn nicht auf meinem Blog?

    @ Miew
    “Und nur weil jemand kein Hikikomori ist, heißt das nicht, dass er nicht trotzdem sehr kontaktarm sein kann”
    Otakus sind auf jeden Fall eher selten Kontaktarm, wie gesagt, wollen gerade sie sich gerne anderen Fans mitteilen.

    “In gefühlten 90% der Otaku Blogs geht es fast ausschliesslich um Themen wie Moe, Lolicon und Fetische, alles ist voll mit mehr oder weniger Hentaibildchen”
    Das ist dann aber nur so ein Gefühl. Ich selbst kenne kaum solche Blogs, die von Otakus betrieben werden. Vielleicht legst du hier ein zu großes Hauptaugenmerk auf Krachb00ns, die gar keine Otakus sind. Eine gewisse Perversion ist aber auch Otakus sicher nicht abzusprechen.

    “Tatsächlich werden in den ganzen Blogs ja fast ausschliesslich weibliche Charaktere behandelt, es wird abgestimmt über die besten Pantsu, über die moe-igsten Mädchen und so einen Kram”
    Ah ja, den einzigen Blog den ich kenne, wo es sowas mal gab, war meidocafe. Sonst wie gesagt nur Krachb00ns.

    “Die ganze Sache ist einfach extrem stark sexualisiert.”
    Das ist einfach falsch, nur weil Otakus viel über weibliche Charaktere reden, hat das noch lange nicht immer einen sexuellen Hintergrund. Ich habe auch eher weibliche Lieblingscharaktere in Animes, aber diese betrachte ich nie, oder nur ziemlich selten in einem sexuellen Sinne. Würde man mehr, oder zuviel über männliche Charaktere verfassen, würde man auch schnell als Homo gelten. Das überlassen wir lieber weiblichen Otaku. ^^

    “Wie hoch ist wohl der Singleanteil unter den Otakus?”
    80-90 % ?

    “Zu meinem Bild vom Klischeeotaku gehört jedenfalls (inzwischen) auch, dass er “keine abbgekommt” und sich deswegen Hals über Kopf in seine sexuelle Ersatzbefriedigung Anime stürzt.”
    Oha, ein Klischee, welches ich vergessen habe mich anzunehmen. Satiro hatte mal eine Freundin, hat diese Beziehung aber von sich aus abgebrochen. Ich selbst war damals recht beliebt (Ich werde nie verstehen warum) bei einigen meiner Mitschülerinnen. Hatte aber niemals das Bedürfnis, auf eine Beziehung. Ihre kleinen Liebesbriefe wurden in der Luft zerissen. Eine von denen musste ich sogar 2 Jahre lang ignorieren, bis sie mich endlich in Ruhe ließ *sigh*

    Otakus sind für mich eher Leute, die nie eine Beziehung wollten und/oder schon immer 2D lieber hatten. Sicher gibt es auch frustriert abgewiesene Otakus, getroffen habe ich aber noch keinen. Es gibt aber auch genug Otakus, die in einer Beziehung leben, davon trifft man gerade auf Cons wie dem Anime Marathon sehr viele. Nur haben diese einfach oft nicht die Zeit, oder die Lust dazu, einen Blog zu führen.

    “Schliesslich hängen sich die nächtlichen Pornogucker von besagter LAN Party auch nicht die Wände voll mit Nacktbildern und bloggen über ihre Lieblings-Pornodarsteller, oder?”
    Nope, weil sie alle Langweilier sind, oder es ihnen einfach zu peinlich wäre. Kenne aber auch einige, die so etwas tun.

  6. ZakuAbumi sagt:

    “Ich würde fast schon die Behauptung aufstellen, dass ZakuAbumi schon fast mehr, oder jedenfalls gleich viele Serien mit eindeutigem Ecchi Inhalt kosumierte als ich”
    Im Hinblick auf vorige Season durchaus ein Fakt, der kleine, jedoch feine Unterschied ist, dass ich mir Animationskunst querbeet gönne, während du dich auch weiterhin auf Moe und Konsorten spezialisierst. Mir will ja nie in den Kopf, wieso du im Hinblick auf Agententhriller Night Raid die Aussage getätigt hast, dir würde wahrscheinlich nicht viel entgehen, wohl aber Mayoi Neko Overrun! durchgezogen hast.

    “Selbst unser Herr ZakuAbumi, auch wenn er es niemals zugeben würde.”
    Ich habe zwar genau das Gegenteil bereits mehrmals praktiziert, aber hinsichtlich reißerischer Blogartikeln sollte ich ohnehin keine gut gewählten Fallbeispiele in mein Sammelsurium der Erwartungen packen.

    Bezeichend jedoch erneut, dass du mit überzogenen Aussagen, welchen von Beginn an kaum eine ernste Absicht zugrunde lag, verfährst und den Spaß als seriöse Gesellschaftskritik zu verkaufen versuchst.
    Deine Argumente sind – wie man es auch dreht und wendet – berechtigt, letztendlich richtet sich dein Argumentationskrieg allerdings nur an die extremeren Kritiker und ist somit, zumal kein Leser hiermit eine neue Erkenntnis gewinnen sollte, verwirkt.
    Belehr deinen Chef in Sachen Vorurteile. Mach was Sinnvolles. Aber doch nicht das.
    Ist ja nicht das erste Mal.
    Einer Vielzahl von Pseudo-Otakus hast du von Recht und Unrecht im Hinblick auf ihre Sparte doch nichts mehr zu erzählen.
    Dein Artikel ist nicht strittig, er zeigt bloße Tatsachen auf und richtet sich obendrein an das falsche Publikum, den üblichen Lobeshymnen schließe ich mich von daher nicht an.

    @Miew(dein Beitrag ist nebenbei der erste, auf den ich eingehe, da du mit Sinn und Verstand agierst, somit Diskussionsstoff an den Mann bringst):
    “aber in Japan ist das Wort eher negativ belegt, im Sinne von Geek oder Nerd.”
    ABA SHINOS WUNSCHDENKEN.
    Pack ein, die sinnige Argumentation, hinfort mit den Fakten, alles außerhalb der rosa Brille wird nicht wahrgenommen.

    “In gefühlten 90% der Otaku Blogs geht es fast ausschliesslich um Themen wie Moe, Lolicon und Fetische”
    So sehr ich dieser Szene an die Gurgel gehen könnte, das ist Bullshit.

    “bei Anime ginge es grundsätzlich immer nur um weibliche Charaktere”
    Im Hinblick auf derzeitigen Industriestatus ist das nahezu eine Bestätigung wert. Softpornos überall, schlimm ist’s und Leuchten a la Akatora klagen über vereinzeltes Qualitätsgut.
    Das ist ein dunkles Zeitalter, das niemand verteidigen sollte.

    @Shino:
    “Gute Bilder sind schon die Halbe Miete für einen guten Blogpost.”
    Und Pr0n ist die ganze.

    “Das ist einfach falsch, nur weil Otakus viel über weibliche Charaktere reden, hat das noch lange nicht immer einen sexuellen Hintergrund.”
    Auf all den tollen Conventions Sankt Nippons findet sich mehr und mehr dubioses Pack vor, das in gewisser Hinsicht auch für sich selbst spricht.
    Ero-Cosplay? Bikini-Figuren? Doujin-Markt?
    Dude, das Thema Anime streift die Erotik nicht nur.

    “Würde man mehr, oder zuviel über männliche Charaktere verfassen, würde man auch schnell als Homo gelten.”
    Schlimmste Ausrede aller Zeiten.

  7. Shino-Bakura sagt:

    @ ZakuAbumi
    “Unterschied ist, dass ich mir Animationskunst querbeet gönne, während du dich auch weiterhin auf Moe und Konsorten spezialisierst.”
    In der letzten Season war das dann leider wirklich so, sonst ist dies jedoch nicht der Fall. Du vergisst leider immer wieder gerne, dass ich um einiges mehr gucke als moe Serien.

    “Mir will ja nie in den Kopf, wieso du im Hinblick auf Agententhriller Night Raid die Aussage getätigt hast, dir würde wahrscheinlich nicht viel entgehen, wohl aber Mayoi Neko Overrun! durchgezogen hast.”
    Tja, dafür habe ich jetzt leider auch keine plausible Erklärung.

    “letztendlich richtet sich dein Argumentationskrieg allerdings nur an die extremeren Kritiker und ist somit, zumal kein Leser hiermit eine neue Erkenntnis gewinnen sollte, verwirkt.”
    Na das will ich aber doch nicht hoffen. ^^’

    “Belehr deinen Chef in Sachen Vorurteile. Mach was Sinnvolles. Aber doch nicht das.”
    Tue ich ja schon ständig.

    “den üblichen Lobeshymnen schließe ich mich von daher nicht an.”
    Ich wäre enttäuscht von dir, wenn du dies tun würdest.

    “ABA SHINOS WUNSCHDENKEN.
    Pack ein, die sinnige Argumentation, hinfort mit den Fakten, alles außerhalb der rosa Brille wird nicht wahrgenommen.”
    Otaku ist gleich zu setzten mit Freak, das war mir von Anfang an bewusst. Ich wurde in der Schule schon öfters als Freak bezeichnet, gestört hat mich das aber nie.

    “Softpornos überall”
    Lustigerweise sieht du Moe Animes anscheinend als “Softpornos”. Findest HodT aber genial, irgendwas läuft hier verdammt falsch. Auf Anhiep fallen mir unter dem Begriff momentan nur Strike Witches und HodT ein.

    “Das ist ein dunkles Zeitalter, das niemand verteidigen sollte.”
    Ich werde trotzdem weiter Shiki, kuroshitsuji II, Katanagatari, Kateikyoushi Hitman Reborn! und One Piece gut finden, auch wenn das alles “Softpornos” sind.

    “Und Pr0n ist die ganze.”
    Dann mache ich was falsch, denn ich schreibe viel zu viel Text und poste zu wenig freizügige Bilder, danke für den Tipp!

    “Auf all den tollen Conventions Sankt Nippons findet sich mehr und mehr dubioses Pack vor, das in gewisser Hinsicht auch für sich selbst spricht.
    Ero-Cosplay? Bikini-Figuren? Doujin-Markt?
    Dude, das Thema Anime streift die Erotik nicht nur.”
    Auf wie vielen Cons warst du denn schon? Scheinst da ja viel Erfahrung zu haben. Aber ja, die Anime Szene setzt recht viel auf “Erotik”. Doch beschäftigen sich Otakus damit um eniges weniger, als du mal wieder zu glauben scheinst.

    “Schlimmste Ausrede aller Zeiten.”
    Ach was, das sagst du jedes mal und hat deswegen schon gar keine Bedeutung mehr für mich. Demnächst rahme ich extra für dich, alles was ironisch gemeint ist, rot ein.

  8. ZakuAbumi sagt:

    “Lustigerweise sieht du Moe Animes anscheinend als “Softpornos”.”
    Schlimm ist’s, dass du wahllos zitierst, aus dem Kontext reißt und mir Worte in den Mund legst, die ich an Aussagen nie getätigt habe.
    Aber yup – moe ist keinen Deut besser als Ecchi, Moralfrage hin, Moralfrage her, Eye Candy-Politik ist, was hier in rauen Scharen betrieben wird, ist ja gruselig, dass in Winter Season jeder 2. Anime solcherlei Verkaufsargumente nicht auszukommen wusste.
    Als wären diese drolligen “Kauft unsere DVDs und erspart euch die Zensur”-Einblendungen nicht bereits ein Hohn für sich…

    “Findest HodT aber genial, irgendwas läuft hier verdammt falsch.”
    Jopp, was falsch läuft, will ich im Folgenden erläutern:
    1. Es heißt “H.O.T.D”, mag man sich Capitel Letters und Punktnotation bereits sparen, so sollte man doch zumindest Buchstabendreher vermeiden.
    2. Genial? Dem Werk lasse ich 6 Punkte zukommen. Genial ist anders. Nach 2 Folgen stellt sich mir ohnehin die Frage, inwiefern du glaubst, dass ich einer halbwegs anständigen Beurteilung mächtig wäre.
    3. H.O.T.D. hat sich Ecchi als Verkaufsargument zurechtgelegt, hat jedoch, magst du das noch so sehr leugnen, auch mehr zu bieten. Das Zombie-Szenario mag geringen Anspruch, wohl aber eine ernstere Thematik als Strike Witches – lolwut, bewaffnete, umherfliegende Moe Blobs, die von der Erfindung der Hose noch nie etwas gehört haben? – aufweisen.
    4. Ich sehe nicht ein, dass es nicht legitim wäre, sich das ein oder andere Werk mit besagten Inhalten zu gönnen, nichtsdestotrotz jedoch den Weg der Industrie zu verteufeln.

    “Ich werde trotzdem weiter Shiki, kuroshitsuji II, Katanagatari, Kateikyoushi Hitman Reborn! und One Piece gut finden, auch wenn das alles “Softpornos” sind.”
    Was in aller Welt legst du mir in den Mund?

    “Auf wie vielen Cons warst du denn schon? Scheinst da ja viel Erfahrung zu haben.”
    Auf keiner einzigen, Sankaku Complex und Konsorten sind jedoch stets vor Ort.
    Nun, der Fairness halber mag man einräumen, dass Sankaku in Sachen neutraler Berichterstattung kein Paradebeispiel darstellt.

    “Doch beschäftigen sich Otakus damit um eniges weniger, als du mal wieder zu glauben scheinst.”
    Mich würde wiederum interessieren, woher du deinen Einblick in unzählige Otaku-Wohnstätten und deren Verhaltensweisen beziehst, zumal der Großteil auch weiterhin seinen Alltag in Japan tätigt.

    “Ach was, das sagst du jedes mal”
    Das gezählte erste Mal war’s, nicht mehr und nicht minder.

  9. Seba sagt:

    @Miew

    (…) in Japan ist das Wort eher negativ belegt, im Sinne von Geek oder Nerd.

    In Japan ja, in unseren Gefilden weniger. Was auch damit zusammenhängt, dass außer Personen mit Anime/Manga/Japan als Hobby – um einmal vage zu gruppieren – niemand weiß, was dieses Wort „Otaku“ bedeuten soll. Von daher wird außerhalb Japans das Wort hauptsächlich von selbsternannten Otakus definiert und dann natürlich tendentiell positiv belegt.

    Geek ist nicht unbedingt negativ. Ein Geek ist jemand, der sich für ein Gebiet begeistert und auch exzellent auskennt. Es ist recht äquivalent zum jap. „Otaku“, nur dass „Geek“ bei uns eher mit Informatik verbunden wird.

    In gefühlten 90% der Otaku Blogs geht es fast ausschliesslich um Themen wie Moe, Lolicon und Fetische.

    Sehr hoch angesetzt, die Zahl. Es gibt wenige Blogs, die sich nur diesem Thema widmen, und viele, die mal gelegentlich etwas Derartiges bringen. Zumindest ist das mein bisheriger Eindruck. Was auch daran liegen wird, dass mich erstere Art nicht als Besucher halten kann.

    @Shino

    Würde man mehr, oder zuviel über männliche Charaktere verfassen, würde man auch schnell als Homo gelten.

    Naa, glaube ich nicht. Ansonsten ein paar mal ein „gar“ im Zusammenhang mit den Charakteren fallen lassen, dann passt das schon. (Außer, dass die Texte dämlich klingen würden.)

    Weibliche (Haupt-/Neben-)Rollen stehen in Anime meist mehr hervor (durch Charakterdesign und -züge), selbst wenn die Hauptrolle von einer männlichen Figur gespielt wird. Entsprechend häufiger sind die Lieblingscharaktere dann auch weiblich. Nothing wrong with that.

  10. FAF sagt:

    Schwarz im Sinne von Schwarzarbeiter, nicht Neger-Otakus.
    Im Internet gibt es keine Neger, ne? Noch weniger Neger-Otakus, das wäre wohl mehr als einfach nur Häresie.

  11. Akatora sagt:

    Ich denke das Problem an der ganzen Klischeegeschichte ist, das sie enorm von der Perspektive abhängt: wie will ich die wenigen Daten die ich über Otakus habe interpretieren? Ich denke hier z.B. an einige Dokus über Cosplay aus den Mainstream Medien…

  12. Miew sagt:

    Die 90% waren wohl in der Tat ein wenig zu hoch angesetzt. Aber ich habe ja auch vorsichtshalber “gefühlt” dazu geschrieben. Ich glaube der Grund warum mir das so vorkommt ist, weil selbst bei einem Beitrag der nichts mit den leidigen Fetischthemen zu tun hat immer noch mindestens ein Softhentai-bildchen mitgepostet werden muss.
    Die Umfrage die hier gerade läuft spricht ja aber auch für sich, die meisten Leute wünschen sich mehr Artikel über Eroges. =P

    “Otakus sind auf jeden Fall eher selten Kontaktarm, wie gesagt, wollen gerade sie sich gerne anderen Fans mitteilen.”
    Redest du da von Internetkontakten, oder von der echten Welt?
    Auch Leute die nur noch mit Anhängern ihrer jeweiligen Subkultur Kontakt pflegen kapseln sich vom Rest der Gesellschaft ab.

    “Otakus sind für mich eher Leute, die nie eine Beziehung wollten und/oder schon immer 2D lieber hatten.”
    Das ist es vielleicht, was die Leute behaupten. Natürlich gibt es vereinzelt Menschen die nicht sehr an Beziehungen interessiert sind. Schlechte Erfahrungen (evtl. schon von den Eltern mit auf den Weg bekommen) oder warum auch immer, aber “2D lieber haben” ist keine Entscheidung wie die zwischen Schoko und Vanille. Wenn jemand sich wirklich zu gezeichneten Charakteren stärker hingezogen fühlt als zu echten Menschen ist das, auch wenn es niemand schadet, nunmal nicht anders zu nennen als pervers und wird auch sehr tiefgreifende Gründe haben.

    Ich frage mich ja, wo die ganzen weiblichen Otaku hin sind. Vor ein paar Jahren war der Frauenanteil unter den Animefans eigentlich der größere. Eventuell hat es sich auch gewandelt. Zumindest scheinen die aktuellen Anime eher auf Kerle ausgerichtet zu sein. (Oder die Blogs die ich kenne übergehen einfach alle anderen Serien) Dabei sind viele weibliche Otaku ja keinen deut besser, und verbringen viel zu viel Zeit mit dem Schreiben von grausam schlechten Yaoi Fanfics.

  13. ZakuAbumi sagt:

    “Wenn jemand sich wirklich zu gezeichneten Charakteren stärker hingezogen fühlt als zu echten Menschen ist das, auch wenn es niemand schadet, nunmal nicht anders zu nennen als pervers und wird auch sehr tiefgreifende Gründe haben.”
    Revolte, ihr furchtlosen und tapferen 2D-Komplexler, sie hat es gewagt…!!

  14. TMSIDR sagt:

    Auch wenn ich Miew teilweise definitiv recht gebe, fällt meine Seite bei den Klischees auch irgendwie etwas raus, weil die wenigsten meiner Blog-Motive als “Soft-Hentai” bezeichnet werden können. Zudem behandle ich auch Serien, die sich nicht direkt an ein männliches Publikum richten und ich verwende den Otaku-Begriff auch eher mit etwas Ironie^^;.

    Besonders viele weibliche “Anime-Otakus” gab es wohl nie und groß für Animes haben sich die eh nie interessiert. In Deutschland lesen die Mädels die Mangas und die Jungs gucken eher Animes, da hat sich meiner Meinung nach nix verschoben.

  15. Miew sagt:

    Hmm, ob man da zwischen Anime und Manga trennen kann? Vielleicht… obwohl ich aber nicht glaube, dass viele Jungs Serien wie Hana yori dango oder Fushigi yuugi geschaut haben. Vielleicht noch X.
    Ich denke das war eine Generation von Fans die zu großen Teilen durch Sailor moon auf Anime/Manga aufmerksam geworden ist. Später mit Dragonball und so hat es dann vermutlich eher die Jungs angezogen.

  16. FAF sagt:

    Ich sah Sailor Moon für die Ecchiszenen.
    Außerdem ist es besser als DB Zeta und so.

  17. TMSIDR sagt:

    Ich gebe zu, bis Sailor Moon habe ich nicht zurückgedacht^^. Ich denke auch, das war für viele der Einstieg und dann ging’s mit Mangas weiter, da der Markt nicht sonderlich viele Shojo-Animes bieten konnte.

  18. Shino Bakura sagt:

    @ ZakuAbumi
    “Schlimm ist’s, dass du wahllos zitierst, aus dem Kontext reißt und mir Worte in den Mund legst, die ich an Aussagen nie getätigt habe.”
    Manchmal scheine ich wohl einfach nicht zu verstehen, was du sagen willst.

    “Was in aller Welt legst du mir in den Mund?”
    Was du meiner Ansicht nach ständig andeuten willst.

    “Auf keiner einzigen, Sankaku Complex und Konsorten sind jedoch stets vor Ort.”
    Die gehen auf Deutsche Cons?

    “Mich würde wiederum interessieren, woher du deinen Einblick in unzählige Otaku-Wohnstätten und deren Verhaltensweisen beziehst, zumal der Großteil auch weiterhin seinen Alltag in Japan tätigt.”
    Schon mal was von Honfgire gehört? Ich und besonders auch Satiro kennen recht viele Otakus aus allen Herren Ländern. Deutsche Otakus kenne ich speziell von ihren Blogs oder vom jährlichen Anime Marathon.

    @ Seba
    “Naa, glaube ich nicht. Ansonsten ein paar mal ein „gar“ im Zusammenhang mit den Charakteren fallen lassen, dann passt das schon. ”
    An das Wort erinnere ich mich noch aus meidocafe Tagen. Die wirkliche Bedeutung habe ich aber nie verstanden. Habe ich also mal wieder etwas dazu gelernt. Wie gesagt, war der Spruch nicht wirklich ernst zu nehmen. Aber das bringt mich schon wieder auf lustige Ideen für kommende Einträge.

    “Entsprechend häufiger sind die Lieblingscharaktere dann auch weiblich. Nothing wrong with that.”
    Das hast du schön erklärt.

    @ Akatora
    “Ich denke hier z.B. an einige Dokus über Cosplay aus den Mainstream Medien…”
    Das Deutsche Fernsehen, dein Freund und Basher. ^^

    @ Miew
    “”weil selbst bei einem Beitrag der nichts mit den leidigen Fetischthemen zu tun hat immer noch mindestens ein Softhentai-bildchen mitgepostet werden muss.
    Na ja, wenn du alles gleich als Softhentai-bildchen ansiehst, nur weil was Weibliches drauf ist. Irgendwie steckt da aber schon war wahres hinter.

    “Redest du da von Internetkontakten, oder von der echten Welt?”
    Zum größten Teil von Internetkontakten.

    “Auch Leute die nur noch mit Anhängern ihrer jeweiligen Subkultur Kontakt pflegen kapseln sich vom Rest der Gesellschaft ab.”
    Ich gehe trotzdem zur Arbeit und rede da mit anderen “normalen” Menschen. In meiner Freizeit beschäftige ich mich aber wenn es geht nur mit meines Gleichen, ich wüsste auch nicht, was daran verkehrt sein sollte.

    “Natürlich gibt es vereinzelt Menschen die nicht sehr an Beziehungen interessiert sind.”
    Das kann ich natürlich nur für mich selbst sagen.

    “Wenn jemand sich wirklich zu gezeichneten Charakteren stärker hingezogen fühlt als zu echten Menschen ist das, auch wenn es niemand schadet, nunmal nicht anders zu nennen als pervers und wird auch sehr tiefgreifende Gründe haben.”
    Wie gesagt, eine gewisse Perversion hat sicher jeder Otaku. Bei mir ist diese wohl auch besonders stark ausgeprägt, ich kenne das aber auch ganz anders. Wirklich recht viele Otakus leben in einer Beziehung (Ab einem bestimmten Alter).

    “Ich frage mich ja, wo die ganzen weiblichen Otaku hin sind. Vor ein paar Jahren war der Frauenanteil unter den Animefans eigentlich der größere.”
    Nein, weibliche Fans lesen meist eher Mangas und/oder hören Musik. Ich kenne aber auch einige weibliche Anime Otakus.

    “Zumindest scheinen die aktuellen Anime eher auf Kerle ausgerichtet zu sein. (Oder die Blogs die ich kenne übergehen einfach alle anderen Serien)”
    Genau das ist es eben, männliche Otakus sehen oft alles, wo mal kein weiblicher Main Char bei ist, als schwul. Es gibt in jeder Szenen mehrere solcher Serien, nur guckt die keiner von uns schreiben so auch nicht darüber. Ich wollte sogar demnächst einen Eintrag dazu verfassen.

    “Dabei sind viele weibliche Otaku ja keinen deut besser, und verbringen viel zu viel Zeit mit dem Schreiben von grausam schlechten Yaoi Fanfics.”
    Die meisten weiblichen Otakus die ich kenne, gucken Ecchi Animes (viel mehr als ich) und schwärmen von Yaoi Pärchen. Besonders K-ON!! ist auch unfassbar beliebt bei weiblichen Fans.

    @ TMSIDR
    “In Deutschland lesen die Mädels die Mangas und die Jungs gucken eher Animes, da hat sich meiner Meinung nach nix verschoben.”
    Ja, es kommen zwar ständig neue Animes für Kerle raus, aber dafür erscheinen genauso oft Shonen Ai Mangas an Masse, da finde ich schon gar nichts mehr zum kaufen…..

    @ FAF
    “Ich sah Sailor Moon für die Ecchiszenen.
    Außerdem ist es besser als DB Zeta und so.”
    Sogar Gantz halte ich noch für besser als DBZ.

  19. FAF sagt:

    GAR= Gay for ARcher
    wurde jedoch durch Newfriends und Konsorten irgendwie zu einem Synonym für einfach nur Gay…

  20. Farka sagt:

    “Warum sollte man 100 € für eine Figur ausgeben, nur um diese dann im Müll des eigenen Zimmers versinken zu lassen? ”
    Die Frage hätte schon vor dem Beistrich enden sollen.

    Ansonsten:
    Otaku-Klischee/-Realität #7:
    “Otakus nennen sich selbst Otakus und beschweren sich dann darüber, dass das Wort im Ursprungsland ein Schimpfwort ist.”

  21. FAF sagt:

    Man kauft sich eine Figur nicht um sie versinken zu lassen, sondern um sie zu benutzen.

  22. Shino Bakura sagt:

    @ Farka
    “Otaku-Klischee/-Realität #7:”
    Solche Leute fallen bei mir nicht unter die Rubrik Otaku sondern eher unter Animexxler. Ist aber auch wieder ein tolles Klischee. Wer die Bedeutung des Wortes Otaku nicht kapiert, der sollte sich auch nicht so nennen. Wer glaubt das wäre einfach nur ein supi tolles und cooles Wort, der sollte weiter Pokito gucken gehen….

    @ FAF
    “benutzen” ?
    Ich will mir gar nicht vorstellen, was du damit meinen könntest. ^^’

    @ ZakuAbumi
    “Ji~”?
    Ist Zaku jetzt ein Spambot?

  23. FAF sagt:

    Es wird nicht umsonst in den Laborien der Figurenhersteller getestet, ob Körperflüssigkeiten, wie gar spermiumähnliche Substanzen, die Figuren schädigen, daher Farbe der Figuren abnehmen oder vielleicht sogar die Figuren auflösen könnten… Fact.

  24. Rayun sagt:

    Also ich fand den Text doch einigermassen amüsant und werde mich mal dazu outen.

    1. Ich bin nicht fett und trage auch keine Brille^^

    2. Mein 2. Name ist “Ordnung” und zwar im Perfektionismus gross geschrieben

    3. Da kommen langsam Tatsachen auf – ich z.Bsp. besitze mehr Ecchi Animes als anderes und haufenweise Eroges mit ordentlichem Fanservice! Dem Punkt muss ich zustimmen.

    4. Ich fahre nicht auf grosse Brüste ab – schreckt mich eher ab^^ weil es doch sehr unecht wirkt. Sollte Fanservice bieten, aber nicht mit der Grösse der Brüste finde ich.

    5. Ich habe zwar nicht einen Haufen an Freunden, aber genug, dass ich mich immer mit denen beschäftigen kann. Probleme im sozialen Kontakten kenne ich nicht, da ich im Kundendienst der Bahn arbeite – da hast du ein Problem, wenn du das net kannst. ^^

    6. Ich hasse moe… ernsthaft!^^ Irgendwo hat es Grenzen, dass es bei mir schon fast ins Pädo. übergeht – zumindest sehe ich das bei anderen so. Dieses “Moe, Kawai~,.. echt zum abkotzen xD das sind doch Kinder, auch wenn 2D!
    _

    Im Grunde genommen, ist schon alleine der Begriff “Otaku” keine tolle Erfindung – eine weitere Schublade mit Klisches und genug Platz um Leute darin zu verstauen. Frage mich manchmal selber, wieso ich darauf abfahre^^ nur gebe ich es nicht so offen zu…

    Nun ja wollte auch mal meinen Senf dazugeben.

    Schönes Wochenend.

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